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Inspiratives
Auf dieser Seite stelle ich Ihnen in spielerischer Absicht Zitate vor, die mich inspirieren zum Nachdenken, Überdenken, Weiterdenken und mit Ideen zu „spielen“. Vielleicht ergeht es Ihnen auch so?
Die Auswahl ist ein Ausschnitt aus einer Sammlung, deren Anlass und Geschichte „Idee und Zufall“ heißen. Die Idee: Vor einigen Jahren entschloss ich mich, Zitate zu notieren, die mir – und dies ist das Moment des Zufalls - in alltäglicher Lektüre, etwa Zeitungen oder Zuckertütchen, begegneten – als ein Beleg für Prominenz und Gegenwärtigkeit philosophierenden Denkens.
„Was ist das Ziel in der Philosophie? – Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zu zeigen.“ (Ludwig Wittgenstein)
„Zweifel ist zwar kein angenehmer Zustand, aber Gewissheit ein lächerlicher.“ ( Voltaire)
„Der Mensch ist ein rationales Tier – das hat man mir erzählt. In meinem langen Leben habe ich sorgfältig nach Beweisen dafür gesucht, hatte aber bisher nicht das Glück, einem zu begegnen.“ (Bertrand Russell)
„Es gibt mehr Ding` im Himmel und auf Erden,/ als Eure Schulweisheit sich träumt…“ (William Shakespeare in Hamlet)
„Wir machen uns eine Erscheinung dadurch verständlich, dass wir ihren Sinn zu ergründen suchen, das aber bedeutet wieder: dass wir sie in einen uns bekannten Zusammenhang einbeziehen.“ (Werner Sombart, Nationalökonom)
„Was es für eine Bewandtnis mit den Gegenständen an sich haben möge … bleibt uns gänzlich unbekannt. Wir kennen nichts, als unsere Art, sie wahrzunehmen, die uns eigentümlich ist.“ (Immanuel Kant)
„Man will es meistern. Das Meistern-wollen wird um so dringlicher, je mehr die Technik der Herrschaft des Menschen zu entgleiten droht.“ (Martin Heidegger, Die Frage nach der Technik) – „Das Medium ist die Botschaft.“ (Marshall McLuhan)
„Die Menschen täuschen sich darin, dass sie glauben, sie seien frei. Diese Meinung besteht bloß darin, dass sie ihrer Handlungen bewusst sind, die Ursachen aber, von welchen sie bestimmt werden, nicht kennen.“ (Benedictus (Baruch) de Spinoza)
„Es ist sehr schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“ (Chamfort, französischer Schriftsteller)
„Dieses Leben, wie du es jetzt lebst und gelebt hast, wirst du noch einmal und unzählige Male leben müssen … und alles unsäglich Kleine und Große deines Lebens muss dir wiederkommen, und alles in derselben Reihe und Folge…. Die ewige Sanduhr des Daseins wird immer wieder umgedreht – und du mit ihr, Stäubchen vom Staube!“ (Friedrich Nietzsche)
„Bei der Freundschaft ... umfasst uns eine alles durchdringende Wärme, beständig und mild, ganz Innigkeit und stiller Glanz; nichts Beißendes ist in ihr, nichts, das uns verzehrte.“ (Michel de Montaigne)
„Der Mann liebt die Liebe; die Frau liebt den Mann.“ (Niklas Luhmann, Soziologe)
„Von Jahr zu Jahr finde ich das Leben wahrer, begehrenswerter und geheimnisvoller. Von jenem Tage an, wo der große Befreier über mich kam, jener Gedanke, dass das Leben ein Experiment des Erkennens sein dürfte – und nicht eine Pflicht, nicht ein Verhängnis, nicht eine Betrügerei! Das Leben ein Mittel der Erkenntnis – mit diesem Grundsatz im Herzen kann man nicht nur tapfer, sondern gar fröhlich leben und fröhlich lachen!“ (Friedrich Nietzsche)
„Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust.“ (Leo Tolstoi)
Wenn Sie mögen, senden Sie mir gern Sentenzen, die Sie besonders angerührt oder inspiriert haben.
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