Coaching-Varianten:

Coaching zentriert die individuelle Persönlichkeit und deren „Performance“ im Rahmen des beruflichen Tätigkeitsumfeldes. Varianten:

Alle genannten Varianten zielen darauf, Potenziale, Ressourcen und Ambitionen mit praktischen Ansprüchen, Neigungen und Anforderungen in ein produktives Verhältnis zu setzen. (Als Einstieg in den Prozess können Sie eine Potenzial- oder Führungsanalyse mittels Insights MDI ® wählen.) Der Coach als Sparring-Partner und Wissensvermittler, als Katalysator und kritisches Korrektiv, als Inspirator und Fragender fördert kritisches Reflektieren und erarbeitet mit dem Klienten „Ermöglichungen“: konkrete, nachprüfbare und individuell passende Maßnahmen, die dem Klienten ermöglichen, sich seinen Zielen zu nähern. Es gilt der Primat praktischer Fortschritte.

Das Einzel-Coaching konzentriert sich auf die Arbeit zwischen Klient und Coach. Insofern es aus systemischer Sicht sinnvoll erscheint, erweitern Klient und Coach ihren Dialog um weitere Personen (beispielsweise um die engsten Mitarbeiter) und andere ergänzende Maßnahmen.
Typische Elemente des Coaching-Prozesses sind:

Das Kleingruppen-Coaching (maximal 4 Personen) erfolgt nach Absprache mit den Beteiligten in einem Wechsel von ein- bis zweitägigen Workshops und „Hausarbeit“, ergänzt um Einzel-Gespräche.

Das Tandem-Coaching steht im Geist einer Optimierungs-Partnerschaft. Zur Zielgruppe gehören zwei Personenkreise. Zum einen Personen, die direkt zusammen arbeiten (z.B. Sie und Ihr Stellvertreter; Kollegen) und zum anderen Personen, die auf der selben Hierarchiestufe, aber in verschiedenen Bereichen arbeiten (z.B. Vertrieb und Produktion; Leiter zweier unterschiedlicher, aber einander berührender Projekte). Beim Tandem-Coaching geht es häufig darum, Koordination und Synchronisation etwa von Zieldefinitionen, Abläufen, Maßnahmen zu optimieren, Synergie-Potenziale aufzudecken und zu verwirklichen oder auch darum, das „gemeinsame Funktionieren“ zu verbessern.

Das Selbst-Coaching (auch „Selbstmanagement“, „Selbstführung“ genannt) spricht insbesondere Personen an, die täglich vor der Herausforderung stehen, „Münchhausen“ zu spielen: sich selbst aus äußerst schwierigen Lagen selbsttätig befreien (z.B. Führungskräfte, Mitarbeiter im Außendienst, Freiberufler). Diese Herausforderung ist leichter zu bewältigen, wenn es gelingt, den Umgang mit sich selbst zu effektivieren. Die Coaching-Arbeit bevorzugt aus diesem Grund Methoden, deren Stärke darin liegt, die eigene Person in all ihren Facetten und Aktionen sowohl „zu spüren“ als auch aus der Meta-Perspektive zu betrachten.

Couple-Coaching: Zunehmend klagen Lebensgefährten über Leere, Entfremdung oder häufige Konflikte um „Immer-Dasselbe“. Ein Grund dafür liegt typischerweise in den unterschiedlichen „Welten“, in denen sich die Partner bewegen. Beziehungsarbeit heißt in dieser Situation in erster Linie „Kennlernarbeit“ im Sinne des Zugangs zur Welt des Partners. Das Ziel des Partner-Coachings kreist daher um Klärungsprozesse und darauf aufbauend darum, einen neuen Zugang zum anderen zu finden. Es gilt, eine Entscheidungsgrundlage zu erarbeiten, die die weitere Gestaltung der Beziehung bestimmt.

Von mir veröffentlichte Literatur zu diesem Themenfeld finden Sie unter Publikationen.

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