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Frauen im Unternehmen
Immer wieder „stolpern“ Frauen im Arbeitsprozess: über sich selbst, über andere Frauen, über Männer und über Beziehungen zwischen Frauen bzw. Männern.
Für diese „Fälle“ möchte ich eine typische Schilderung von betroffenen Frauen nennen:
- Stolpern über sich selbst: „Da sitzen wir also zu dritt: der Chef, mein Kollege und ich in einer Besprechung. Ziel des Meetings ist es, einem von uns das neue Projekt zu übertragen. Sie hätten `mal erleben müssen, wie mein werter Kollege sich aufgeplustert hat!!! Und das, obwohl das Projekt für ihn genauso neu war wie für mich. Ich bin da realistisch und möchte, bevor ich mich anpreise oder etwas übernehme, erst einmal genauer wissen, zu was ich mich da verpflichten würde…..“
- Stolpern über andere Frauen: „Im Grunde kommen meine Chefin und ich gut miteinander aus. Ich respektiere sie als Vorgesetzte und sie respektiert meine Kompetenz. Und normalerweise lässt sie das Chefin-Sein auch nicht raushängen. Allerdings habe ich in den letzten Monaten beobachtet, dass sie sich völlig anders verhält, wenn andere, vor allem neue oder von Außen kommende weibliche Führungskräfte dabei sind. …“
- Stolpern über Männer: „Im Grunde fühle ich mich in meiner Führungsposition ganz wohl und finde mich durchaus souverän. Blöderweise – ich ärgere mich selbst darüber – merke ich, dass ich nicht völlig authentisch bin, sobald männliche Kollegen oder Kunden mit am Tisch sitzen ….“
- Stolpern über Beziehungen zwischen Frauen: „Anne und ich haben gemeinsam in der Firma angefangen, beide als Gruppenleiterinnen in einer großen Abteilung. Vor kurzem sind wir beide befördert worden, allerdings in unterschiedlichen und zwar konkurrierenden Abteilungen. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass wir uns fast bekriegen – natürlich im Namen der Verantwortung, die jede von uns hat …“
Bereits diese kleine Auswahl empfiehlt, sich zum Ziel zu setzen, in der gemeinsamen Arbeit in einem ersten Schritt die jeweiligen „inneren Determinanten“ im weiblichen Denken, Fühlen und Verhalten zu entdecken. Anschließend betrachten wir, wie die inneren Programme nach außen wirken, um schließlich nach Möglichkeiten und Fertigkeiten Ausschau zu halten, „Stolpersteine“ aus dem Weg zu räumen, sie neu zu kontextuieren, sie zu verändern oder sie anders als bisher zu nutzen. Kurz, die gemeinsame Arbeit visiert an, Handlungskompetenz und -vielfalt zu erhöhen, also das Repertoire eigenen Denkens, Fühlens und Handelns zu erweitern.
Etappen der gemeinsamen Arbeit können sein:
- Erkennen, worüber „frau“ aus welchen Gründen immer
wieder stolpert
- Persönliche innere Programme
- Interaktive Situationen mit Männern und Frauen
- Maschen und Spiele
- Unsicherheiten und Sicherheiten
- Kennenlernen geschlechtstypischer Weisen und „Codes“ verbalen und nonverbalen Kommunizierens
- Souveräne(re)s Umgehen mit Unstimmigkeiten bis hin zu konflikthaften Situationen
- Erarbeiten persönlicher Zielsetzungen und Schritte der Verwirklichung als Maßnahmen zur Erweiterung des eigenen Verhaltensrepertoires.
Der Nutzen für Teilnehmerinnen liegt darin, sich über die Gründe für Hindernisse klar zu werden; das persönliche Verhaltensrepertoire zu erweitern; das eigene Wirken zu erkennen; Möglichkeiten auszuloten, die Zusammenarbeit von Männern und Frauen systematisch zu verbessern. Schauen Sie gern auch hier: Coaching-Varianten, Schattentage.
Literatur von mir finden Sie zu diesem Themenfeld unter Publikationen.
Ein wenig hellhörig geworden? Wäre schön. Dann freue ich mich, wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen!

