„Zweifel ist zwar kein angenehmer Zustand, aber Gewissheit ein lächerlicher.“ (Voltaire)

Persönliches und Philosophisches

Meine Neugier auf die Vielfalt der Möglichkeiten des Denkens und Handelns mündete in das Studium der Disziplinen Philosophie, Pädagogik und Geschichte mit dem Abschluss MA phil.; ferner der Disziplinen Soziologie und Psychologie mit dem Abschluss Dipl. soz. und schließlich in die Promotion. Von 1983 bis 1990 arbeitete ich in Lehre und Forschung an diversen Fakultäten und Universitäten.

Aktiv als Beraterin, Trainerin, Coach, Referentin in Deutschland, Österreich und Schweiz bin ich seit Ende 1990. Zunächst insgesamt etwa acht Jahre in Form einer Anstellung bei bzw. in Form freier Zusammenarbeit mit Beratungsunternehmen in St. Gallen und Zürich; seit 1994 agiere ich als Freiberuflerin und habe mich um die Jahrtausendwende herum dazu entschlossen, meine Funktion als Referentin und Ghostwriterin sowie psychologische Beraterin zu reaktivieren. (Siehe dazu Philosophische Praxis & Psychologische Lebensberatung.)

Die Wahl meiner Theorie- und Fortbildungsschwerpunkte umkreiste vorzugsweise Fragen der Grundlagen menschlicher Persönlichkeitsbildung sowie des Kommunizierens, Interagierens und Kooperierens in Psychologie und Psychotherapie, Soziologie und Neurowissenschaften. Außerdem beschäftigte mich die Frage, wie Erkenntnis möglich sei; wenn wir „erkennen“, was wir erkennen (Erkenntnisphilosophie, Konstruktivismus) und welche Denkfiguren uns zu Erkenntnissen, Wissen und Handlungen befähigen (z.B. binäre Logik, vernetztes Denken) – und welche Rolle Werthaltungen, Glaubenssätze und Einstellungen (Ethik und Ethos) dabei spielen. Die Rede von Systemen führte mich zu entsprechenden Theorien und Überlegungen in Soziologie, Psychologie und Wirtschaft (Systemtheorie). Die auf diesen und anderen Feldern gewonnenen Erkenntnisse und Fortbildungen bilden einen wertvollen Hintergrund meiner praktischen Arbeit als Beraterin, Coach und Trainerin und fließen in diese ein. Sie motivieren in der Arbeit mit meinen Kunden zu kritischer Reflexion und helfen, Handlungskompetenz zu erweitern.

Dazu passend liegt die Hauptausrichtung meiner Arbeit darin, Unternehmen bzw. das Management in „turbulenten Zeiten“, in Phasen des Wechsels von Stabilität und Instabilität und gewachsener Unsicherheit zu begleiten, sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung als auch in der Evaluation und Konsolidierung interner Veränderungen (Überblick). Als wirkungsvolle methodische Hebel haben sich erwiesen: Prozessberatung, unterschiedliche Arten des Coachings und lösungsbezogene Workshops. (Coaching-Varianten, Beratungsarten).

Die inhaltlichen Schwerpunkte meiner Arbeit zielen darauf ab, perspektivische Orientierungen des Unternehmens (die „Vision“) ins Verhältnis zu setzen zu unternehmenskulturellen Variablen, zu Strukturen und Prozeduren, zu Personalpolitik und Personalentwicklung sowie zu Philosophie und Praxis von Führung. In diesem Zusammenhang erarbeite ich mit Personalverantwortlichen Konzepte, die die unternehmerische Absicht auf der Ebene von Personen und Gruppen flankieren und realisieren helfen. Neben der Konzeptarbeit unterstütze ich diese Bemühungen auch operativ, sei es in Form von Coachings, Workshops oder – als Initialzündung - durch Impulsvorträge. (Zu Fragen meiner Qualifikation schauen Sie gern auch bei Publikationen vorbei.)


Philosophisches in wenigen Worten

„Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ (Galilei)

"Sobald der Geist auf ein Ziel ausgerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen." (J.W.v.Goethe)

SIE stehen im Zentrum! Ihre Bereitschaften, Ihre Ressourcen, Ihre Bedürfnisse und Ihren Bedarf stellen wir in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Sie zu erkennen, kritisch zu befragen und sinnvoll zu nutzen – darin liegt die Aufgabe. Meinen Beitrag sehe ich vorzugsweise darin, Sie dabei zu unterstützen, Ihre Möglichkeiten Ihnen gemäß auszuschreiten und sie entfalten zu helfen. Insofern kommen mir die Funktionen des Inspirierens und Katalysierens, des Wissen Vermittelns und Erklärens zu, stets unter dem Vorzeichen des Ermöglichens: Ihnen zu ermöglichen, von Ihnen definierte Zielrichtungen zu prüfen, einzuschlagen und zu erreichen.

Die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir wissen, was wir warum tun!

…über Reflexion und Intuition, über Dialog und Kooperation Handlungsvarietät erweitern, und zwar mit Hilfe von:

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